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EDU-Parolen für die Abstimmungsvorlagen vom 26.9.2021

MEDIENMITTEILUNG

 

Einstimmig gegen «Ehe für alle»,

grossmehrheitlich gegen die «99 %-Initiative»

 

Nach einem längeren Unterbruch infolge der Corona-Massnahmen hat die EDU Schweiz am 14. August die Parolenfassung für die Vorlagen vom 26. September in physischer Form durchgeführt. Die Delegierten sprachen sich zudem für die Wiederaktivierung der früheren Jungen EDU und raschere Reaktionsmöglichkeiten auf aktuelle Fragestellungen aus.

Die EDU Schweiz fasst zu den eidgenössischen Abstimmungsvorlagen vom 26. September 2021 folgende Stimmempfehlungen:

Volksinitiative «Arbeit gerecht besteuern»: NEIN-Parole

«Immense Vermögensvermehrung bei den Reichsten, überbordende Finanzplätze, ein krankendes globales Geldsystem, es muss endlich etwas geschehen»: Trotz einiger Sympathie für die 99-%-Initiative fand diese in der Schlussabstimmung keine Unterstützung. Die Initiative nehme zwar eine wichtige Thematik auf, negiere jedoch die Tatsache, dass Geld zuerst verdient werden müsse, bevor Vermögen geschaffen werden könne. Zudem sei der Initiativtext in wesentlichen Teilen schwammig.
Abstimmung: Nein (51 Nein, 2 Ja, 5 Enthaltungen)

 

Änderung des ZGB – «Ehe für alle»: NEIN-Parole
Nachdem die EDU bereits das Referendum massgebend unterstützt hatte, war die Nein-Parole unumstritten. Als stossend wurde empfunden, dass trotz anderweitiger Versprechen nach der Eingetragenen Partnerschaft 2007 weitere Forderungen gestellt werden. Das massive Pushen von Gender Mainstreaming und LGBT-Themen durch die Leitmedien verletze das Prinzip der Ausgewogenheit. Zudem werde primär von Heirat gesprochen, nicht aber vom «Recht» auf Kinder, aktuell durch Samenspende für lesbische Paare. «Das Kindeswohl bleibt auf der Strecke!», wurde moniert. Stossend sei zudem, dass die Ehe-Definition in der Bundesverfassung negiert würde.
Abstimmung: Nein (einstimmig)

 

Politische Aktionen

  • Junge EDU: Im Blick auf die Abstimmung über «Ehe für alle» engagieren sich auch junge Sympathisanten und Mitglieder. Damit erfolgt eine Reaktivierung der früheren Jungen EDU.
  • «Nein zu Staats-Medien»: Mit grossem Mehr wurde beschlossen, das Referendum zu unterstützen.

Die beiden Abstimmungsvorlagen werden in der Septemberausgabe des EDU-Publikationsorgans «Standpunkt» vertieft behandelt. Die EDU trägt damit zur Meinungsbildung bei und motiviert die Bevölkerung zur Teilnahme an diesen wichtigen Volksabstimmungen.


Für weitere Auskünfte:

Daniel Frischknecht, Präsident EDU Schweiz, 071 463 23 90 | 078 839 25 83